Gemeinsame urologische Versorgung: KAGes und Barmherzige BrĂŒder ziehen positive Bilanz
Mehr als 500 Patientinnen und Patienten seit Sommer 2025 operiert â Kooperation verkĂŒrzt Wartezeiten und entlastet Wartelisten.
Das Krankenhaus der Barmherzigen BrĂŒder Graz und die SteiermĂ€rkische Krankenanstaltengesellschaft m.b.H. (KAGes) ziehen eine positive Bilanz ihrer Zusammenarbeit in der urologischen Patientenversorgung. Im Rahmen der Kooperation werden urologische Patientinnen und Patienten stationĂ€r im Krankenhaus der Barmherzigen BrĂŒder Graz aufgenommen und von Ărztinnen und Ărzten des LKH-Univ. Klinikums Graz operiert. Durch die enge Zusammenarbeit können vorhandene KapazitĂ€ten besser genutzt, Wartelisten reduziert und Wartezeiten auf notwendige Eingriffe spĂŒrbar verkĂŒrzt werden.
Seit Beginn der Zusammenarbeit im Sommer 2025 konnten bereits mehr als 500 Patientinnen und Patienten erfolgreich operiert werden. Die Kooperation leistet damit einen wesentlichen Beitrag dazu, urologische Eingriffe rascher zu ermöglichen und die Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Steiermark weiter zu verbessern.
Die Zusammenarbeit ist Teil des Uro-Netzwerks, mit dem die urologische Versorgung in der Steiermark gezielt weiterentwickelt wurde. Im Uro-Netzwerk werden komplexe Eingriffe an den urologischen Zentren in Graz und Leoben gebĂŒndelt, wĂ€hrend routinetaugliche und minimalinvasive Operationen an den Standorten Deutschlandsberg, Rottenmann und FĂŒrstenfeld sowie im Krankenhaus der Barmherzigen BrĂŒder Graz durchgefĂŒhrt werden. Ziel ist es, vorhandene KapazitĂ€ten bestmöglich zu nutzen, AblĂ€ufe effizient zu gestalten und Patientinnen und Patienten möglichst zeitnah die notwendige Behandlung zu ermöglichen.
Statements
Dr. Karlheinz KornhĂ€usl, Gesundheitslandesrat: âIch will, dass die Steirerinnen und Steirer rascher zu Terminen und schneller zur Behandlung kommen, daher gehen wir neue Wege in der Gesundheitsversorgung. Diese einzigartige Kooperation zeigt einmal mehr, dass wir durch neue Kooperationsformen eine bessere und schnellere Versorgung der Bevölkerung im Zukunftsland Steiermark erreichen können.â
Mag. Oliver Szmej, MBA MSc, Gesamtleiter Barmherzige BrĂŒder Graz: âDie heute vorgestellte Kooperation zwischen zwei KrankenhaustrĂ€gern im Bereich der Urologie stellt einen wichtigen und innovativen Schritt fĂŒr die Gesundheitsversorgung dar. Die hier praktizierte Zusammenarbeit â Patienten werden pflegerisch und anĂ€sthesiologisch von den BHB und fachĂ€rztlich vom Univ. Klinikum betreut â ist einzigartig in der Gesundheitslandschaft und ist Ausdruck des oft zitierten âSteirischen Wegs der Zusammenarbeitâ, in welchem der Patient mit seinen individuellen BedĂŒrfnissen in den Mittelpunkt gestellt wird. Mein aufrichtiger Dank gilt allen Personen, die daran beteiligt waren, dieses Projekt umzusetzen, unseren Partnern bei der KAGes, dem Gesundheitsfonds und auch meinem Kolleginne und Kollegen im Haus.â
Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. h.c. Gerhard Stark, Vorstandsvorsitzender KAGes: âDiese Kooperation zeigt, wie Gesundheitsversorgung heute weiterentwickelt werden muss: durch Zusammenarbeit, durch die BĂŒndelung vorhandener Kompetenzen und mit einem klaren Fokus auf den Nutzen fĂŒr die Patientinnen und Patienten. Wenn dadurch Wartezeiten sinken und Menschen rascher operiert werden können, dann ist das der richtige Weg. Die Zusammenarbeit mit den Barmherzigen BrĂŒdern ist dafĂŒr ein starkes Beispiel und fĂŒgt sich in eine Reihe neuer Kooperationsmodelle ein, mit denen die KAGes gemeinsam mit Partnern Versorgung neu organisiert â von standort- und trĂ€gerĂŒbergreifenden Lösungen bis hin zu weiteren geplanten Strukturmodellen.â
Mag. DDr. Ulf Drabek, MSc MBA, Vorstand fĂŒr Finanzen und Technik KAGes: âDurch die enge Zusammenarbeit zwischen dem LKH-Univ. Klinikum Graz und dem Krankenhaus der Barmherzigen BrĂŒder Graz gelingt es, VersorgungskapazitĂ€ten gezielt zu erweitern und gleichzeitig die AblĂ€ufe fĂŒr Patientinnen und Patienten spĂŒrbar zu verbessern. Dass dieses Modell bereits erfolgreich umgesetzt wird und im aktuellen RSG St-2030 abgebildet ist, unterstreicht seinen strategischen Wert. FĂŒr uns ist das ein Beispiel dafĂŒr, wie Kooperationen im Gesundheitswesen nicht nur organisatorisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich und strukturell zukunftsweisend gestaltet werden können.â
Univ.-Prof. Dr. Sascha Ahyai, Vorstand der UniversitĂ€tsklinik fĂŒr Urologie am LKH-Univ. Klinikum Graz: âIm Rahmen dieser einzigartigen Kooperation können â ergĂ€nzend zum Uniklinikum Graz â nun auch im Krankenhaus der Barmherzigen BrĂŒder urologische Eingriffe durchgefĂŒhrt werden. Das Spektrum reicht von niederschwelligen Eingriffen bis hin zu komplexen, roboterassistierten Operationen. Durch die Nutzung vorhandener OP-Ressourcen in Kombination mit der hohen fachlichen Expertise des LKH-Univ. Klinikum Graz profitieren Patient*innen von einer rascheren und bedarfsgerechten urologischen Versorgung in der Steiermark.â
Christine Moisi, MSc
KAGes Unternehmenskommunikation
Tel.: 0664 3978080
Mail: christine.moisi@kages.at